Mit einer strukturierten Diagnostik klären wir die Ursachen des kindlichen Zehenspitzengangs und entwickeln eine individuelle Therapieempfehlung.





Lange Zeit galt der Zehenspitzengang als Erkrankung unbekannter Ursache („ideopathisch“). David Pomarino stellte als einer der Ersten die Hypothese auf, dass genetische Faktoren beim persistierenden Zehenspitzengang eine relevante Rolle spielen könnten.
Um diese Theorie zu beweisen, hat er in Zusammenarbeit mit Humangenetikern eine umfangreiche klinische und genetische Datensammlung aufgebaut, die eine systematische wissenschaftliche Untersuchung des Krankheitsbilds ermöglicht. Seine Forschungen haben gezeigt, dass der Zehenspitzengang durchaus ein bislang unbekanntes Leitsymptom bekannter erblicher Krankheiten sein kann. Bislang wurden 49 Gene identfiziert, die mit persistierenden Zehenspitzengang in Zusammenhang stehen können.

Eltern von Zehenspitzengängern machen sich oft Sorgen, dass dem Zehenspitzengang eine ernstzunehmende Erkrankung zugrunde liegen könnte. Hier können Gentests für mehr Klarheit sorgen. Ziel ist es, mögliche neurologische Ursachen oder Stoffwechselerkrankungen für den Zehenspitzengang zu erkennen, bzw. auszuschließen. Das Ergebnis hilft bei der Wahl der geeigneten Therapie und ermöglicht gegebenenfalls die frühzeitige Mitbehandlung von Geschwistern.
Ob ein Gentest sinnvoll sein kann oder nicht, besprechen wir mit den Eltern nach der gründlichen Untersuchung Ihres Kindes.
Nicht jede Fage lässt sich allgemein beantworten. Unser Team berät Sie gerne persönlich.