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Diagnosik & Analyse

Diagnose des kindlichen Zehenspitzengangs: Erfahren Sie, wie der Zehenspitzengang untersucht wird und welche Ursachen ausgeschlossen werden sollten.

Bei Zehenspitzengängern ist die Beweglichkeit der Sprunggelenke meist eingeschränkt. Deshalb gehört eine gründliche Untersuchung der Sprunggelenke vor der Behandlung unabdingbar dazu.
Untersuchung

An erster Stelle steht eine ausführliche Diagnostik

Bei der Erstvorstellung schauen wir uns Ihr Kind an, befragen Sie als Eltern zu Symptomen und Dauer, und führen eine Bewegungsanalyse durch.

Ob ein Gentest sinnvoll sein kann oder nicht, besprechen wir mit den Eltern nach der gründlichen Untersuchung Ihres Kindes.

Kurz erklärt

Von Beratung zur Behandlung

HIer brauchen wi rnoch eine Unterzeile

Schritt 1

Erste Beratung

Wir erfassen die medizinische Vorgeschichte Ihres Kindes, analysieren das Gangbild und führen bei Bedarf ergänzende Untersuchungen durch. So erhalten wir ein umfassendes Bild von unseren kleinen Patientinnen und Patienten.
Schritt 2

Genaue Evulation

Wir untersuchen das Gangmuster sowie die körperlichen Voraussetzungen Ihres Kindes sorgfältig. Auf dieser Grundlage erstellen wir eine Klassifikation des Zehenspitzengänger-Typs und arbeiten eine individuelle Diagnose und einen darauf abgestimmten Behandlungsplan aus.
Schritt 3

Individueller Behandlungsplan

Der individuelle Behandlungsplan kann je nach Bedarf Einlagen, Nachtschienen oder minimalinvasive Verfahren umfassen. Optional kann vor dem Beginn der Behandlung eine genetische Analyse durchgeführt werden. Alle Behandlungsschritte besprechen wir ausführlich mit den Eltern und stimmen die Therapie gemeinsam ab.
Behandlung

Schwerpunkte unserer Untersuchungen

Schwerpunkte unserer Untersuchungen, um die Ursache für den Zehenspitzengang zu finden:

Ausführliche Anamnese
Sichtinspektion
Passive und aktive Tests
EMG-Messungen und Messungen auf der Druckmessplatte
Gentest

Kann Zehenspitzengang vererbt werden?

Lange Zeit galt der Zehenspitzengang als Erkrankung unbekannter Ursache („ideopathisch“). David Pomarino stellte als einer der Ersten die Hypothese auf, dass genetische Faktoren beim persistierenden Zehenspitzengang eine relevante Rolle spielen könnten. Um diese Theorie zu beweisen, hat er in Zusammenarbeit mit Humangenetikern eine umfangreiche klinische und genetische Datensammlung aufgebaut, die eine systematische wissenschaftliche Untersuchung des Krankheitsbilds ermöglicht. Seine Forschungen haben gezeigt, dass der Zehenspitzengang durchaus ein bislang unbekanntes Leitsymptom bekannter erblicher Krankheiten sein kann. Bislang wurden 49 Gene identfiziert, die mit persistierenden Zehenspitzengang in Zusammenhang stehen können.

genetische ursache

Symptome und Merkmale

Wichtige Symptome und Merkmale, die auf einen Zehenspitzengang mit genetischer Ursache hinweisen:

verzögerte oder auffällige Sprachentwicklung
Muskelschwäche
Hyperlordose (Hohlkreuz)
Ansatz zur Klauenhand (Krümmung einzelner Finger)
Trichterbrust
persistierender Zehenspitzengang über das typische Alter hinaus
Hohlfuß
Hallux Valgus (Ballenzeh)
Bei Zehenspitzengängern ist die Beweglichkeit der Sprunggelenke meist eingeschränkt. Deshalb gehört eine gründliche Untersuchung der Sprunggelenke vor der Behandlung unabdingbar dazu.
gentest

Gentests können für Klarheit sorgen

Eltern von Zehenspitzengängern machen sich oft Sorgen, dass dem Zehenspitzengang eine ernstzunehmende Erkrankung zugrunde liegen könnte. Hier können Gentests für mehr Klarheit sorgen. Ziel ist es, mögliche neurologische Ursachen oder Stoffwechselerkrankungen für den Zehenspitzengang zu erkennen, bzw. auszuschließen. Das Ergebnis hilft bei der Wahl der geeigneten Therapie und ermöglicht gegebenenfalls die frühzeitige Mitbehandlung von Geschwistern.

Ob ein Gentest sinnvoll sein kann oder nicht, besprechen wir mit den Eltern nach der gründlichen Untersuchung Ihres Kindes.